Die Kurzversion:
Ich bin Michael Schilliger, ein Reporter aus der Schweiz.
Ich begleite Menschen, schreibe über sie und die Fragen, die ihre Leben an uns richten. Meist in der Form von Reportagen und Porträts. Immer öfter führe ich auch längere Interviews. Manchmal schreibe ich persönliche Essays. Einen Teil meiner Arbeit finden Sie hier.
Ich habe kein Thema. Mich interessiert fast alles. Mal schreibe ich darüber, wie Demokratie schwindet und wie sich das anfühlt. Dann begleite einen jungen Mann, der an Krebs stirbt. Oder ich erkläre, wieso Schneekanonen unseren modernen Skitourismus überhaupt erst ermöglicht haben.
Spezialisiert bin ich in der Form: Meist entstehen lange Reportagen, manchmal sehr lange. Die Frage, wie man Geschichten so erzählt, dass sie nicht nur Wissen vermitteln, sondern dabei unterhalten, beschäftigt mich auch in meiner Freizeit. Ich gebe dazu Workshops.
Ein paar Glaubenssätze
…, die sich auch verändern können.
- Ich glaube nicht an objektiven Journalismus, sondern an empathischen Journalismus. Ich möchte verstehen, wieso Menschen tun, was sie tun. Meine Texte sollen Leserinnen ermöglichen nachzuvollziehen, wie andere Menschen fühlen, denken und zu Entscheidungen gelangen – gerade wenn diese Entscheidungen im ersten Moment widersprüchlich erscheinen. Im besten Fall gelingt es mir, dass sich ein bestimmter Moment in der Geschichte unserer Gesellschaft nachfühlen lässt.
- Natürlich bin ich politisch, aber ich bin kein Aktivist. Ich glaube, dass das mit Journalismus nicht unvereinbar, aber zumindest schwer vereinbar ist. Für mich jedenfalls. Anderen mag es gelingen.
- Most people wonna do good.
- Für gute Produkte – gute Texte – braucht es ein Team aus guten Leuten. Alleine erreicht man nichts.
Wie ich Journalist wurde:
2009 gründete ich mit meiner damaligen Mitbewohnerin das Onlinemagazin das Lamm. Damals schrieben wir vor allem über Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Nach neun Jahren übergab ich die Chefredaktion an zwei junge Journalistinnen, die das Magazin weiterführten und weiterentwickelten. Es lebt heute noch, aber in anderer Form. Viele, die bei Lamm das journalistische Handwerk gelernt haben, arbeiten immer noch als Journalisten. Das macht mich stolz.
2015 kam ich zur NZZ und arbeitete zuerst lange im Newsroom. Ich habe dort Nachrichten “gemacht”, ein Chef-vom-Dienst-Team aufgebaut, die Frontseite gestaltet, Titel gesetzt und getestet und neue journalistische Formate entworfen. Diese Arbeit hat mir sehr gefallen.
Gleichzeitig schrieb ich als Reporter für verschiedene Ressorts der NZZ.
Bevor ich Journalist wurde:
Bevor ich Journalist wurde, arbeitete ich für die NGO Public Eye (damals Erklärung von Bern) und machte dort Onlinekommunikation und begleitete Kampagnen. Es war der Anfang meiner „Karriere“ (wenn man von Jobs am Grill, im Warenlager von Manor oder als Kopiermaschine bei einer Vermögensverwaltung absieht) und ich hatte Glück, zum Start in die Berufswelt zwei Chefinnen zu erleben, die mir sehr viel Vertrauen schenkten.
Studiert habe ich Englische Literatur und Politikwissenschaften an der Universität Zürich. Politik, weil ich hoffte, so Zeit für Hobbies zu haben. Man sagte, das Studium sei nicht allzu kompliziert. (Das hat die Gründung von das Lamm ermöglicht). Englische Literatur, weil ich Literatur liebe und in der Anglistik die ganze Welt zusammenkommt.
Nonjournalism
Ich bin in Luzern geboren und aufgewachsen, zuhause fühle ich mich aber in Zürich. Ich wohne hier seit 18 Jahren.
Ich bin viel gereist. Mit 19 zum ersten Mal alleine durch Afrika, danach durch den Iran, die Türkei, den Balkan und viele weitere Länder.
Ich kenne Südamerika gar nicht, Südostasien ebensowenig. Auch Russland ist ein weisser Fleck.
Wie Sie mich erreichen
Per MAIL:
Ich reagiere auf die meisten Mails. Ausser sie sind nicht nett. Schreiben Sie mir hier: mail@michaelschilliger.ch
Per LinkedIn:
Ich schaue die Nachrichten dort seltener an. Aber ich schaue sie an:
Zu meinem Profil
Auf dem Handy:
Sie finden mich auf allen einschlägigen Messaging-Diensten. Schreiben Sie mir eine Mail und ich schicke Ihnen meine Handynummer. Most likely.
Instagram?
Hab ich, benutze ich, momentan, noch, sehr intensiv. Aber auch einigermassen privat. Wenn Sie das unbedingt interessiert, können Sie mich anfragen. Idealerweise schreiben Sie mir eine Nachricht, vielleicht gewähre ich dann Eintritt. Aber glauben Sie mir, spannend ist das nicht.